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aktualisiert am 12.12.2011

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Wir setzen uns ein für soziale Gerechtigkeit, eine familienfreundliche,
nachhaltige Politik, den Schutz der Umwelt und eine solide Finanzierung aller Ausgaben auf staatlicher und kommunaler Ebene.

Durch eine familien- und altengerechte Sozialpolitik gilt es, in unserer
Gesellschaft, unter Berücksichtigung des demographischen Faktors,
die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Bei Fragen, Problemen und Anregungen finden Sie
bei uns immer ein offenes Ohr.

 


 

SPD Weinstadt fordert Gründung eines Regionalwerks

 

Wir setzten uns für den Rückkauf des Stromnetzes durch die Stadt und die Gründung eines Regionalwerkes ein. Mit einem Regionalwerk kann Weinstadt seinen Beitrag dazu leisten, dass schneller aus der Atomkraft ausgestiegen werden kann. Je mehr Strom aus erneuerbaren Quellen wir in Weinstadt und Umgebung selbst erzeugen, desto eher werden die Atomkraftwerke nicht mehr benötigt. Mit einem eigenen Regionalwerk kann man selbst energiepolitisch aktiv werden. Energie kann heute günstig durch Windkraft, Solaranlagen und Blockheizkraftwerke erzeugt werden. Nach dem neuen Windatlas ist es lohnend, Windkraftanlagen auf dem Schurwald zu errichten, wobei auch Bürger aus Weinstadt beteiligt werden könnten.

 

Mit einem Regionalwerk hat man Einfluss darauf, ob Atomstrom oder Strom aus regenerativen Energien eingekauft wird. Je mehr Strom selbst vor Ort erzeugt wird, desto weniger muss zugekauft werden. Das Regionalwerk würde den Gewinn aus dem Netzbetrieb erhalten, der sonst beim Netzbetreiber bleibt. Bei einer Verpachtung des Netzes würde man auf diese Gewinnmöglichkeit und den Einfluss auf die Stromerzeugung verzichten.

 

Um das Geschäftsrisiko zu verringern, kann sich ein energiewirtschaftlich erfahrenes Partnerunternehmen am Regionalwerk minderheitlich beteiligen. Das Werk sollte möglichst zusammen mit den Nachbargemeinden Kernen,  Remshalden, Urbach und Winterbach errichtet werden, um eine größere Kundenzahl zu erreichen und damit einen wirtschaftlicheren Geschäftsbetrieb zu ermöglichen. Das Regionalwerk könnte zusätzliche Geschäftsfelder betreiben, wie z.B. Übernahme des Gasnetzes oder den Betrieb eines Bades. Dies ermöglicht einen steuerlichen Querverbund, von dem zusätzlich profitiert werden kann. Die Risiken eines Regionalwerkes sind als gering einzustufen und auch die Anfangskosten bleiben in einem überschaubaren Rahmen. Da es für den Vertrieb von Strom sehr wichtig ist, dass sich Weinstädter Bürgerinnen und Bürger mit dem Regionalwerk, seinen Zielen und Möglichkeiten identifizieren, will die SPD Weinstadt eine breite Bürgerbeteiligung. Ein Regionalwerk bietet große Chancen, eröffnet zukunftsweisende kommunalpolitische Gestaltungsmöglichkeiten und es können dauerhaft hohe Gewinne erzielt werden.